Bin ich zu nett? People Pleasing stoppen
Shownotes
Immer nett sein, es anderen recht machen, bloß Konflikte vermeiden - Willkommen in der Welt der People Pleaser! In dieser Folge gehen wir der Frage auf den Grund, warum wir oft die Bedürfnisse anderer über unsere eigenen stellen und dabei den Kontakt zu uns selbst verlieren. Ich erkläre dir, wie People Pleasing als Überlebensstrategie in der Kindheit beginnt und warum gesellschaftliche Erwartungen uns oft in dieser Rolle gefangen halten. Wir schauen uns an, wie sich dieses Muster in deinen Beziehungen und im Job auswirken und warum ständige Anpassung langfristig zu Erschöpfung führen kann. Ich gebe dir konkrete Werkzeuge wie Mikro-Grenzen und das INGA-Prinzip an die Hand, damit du Schritt für Schritt wieder Kontakt zu deinen Bedürfnissen aufnimmst und mehr Autonomie zurückgewinnst. Außerdem geht es um die Angst, egoistisch zu wirken und wie du lernst, dass Beziehungen trotz gesunder Grenzen halten können. Ich lade dich ein, mit kleinen Veränderungen wieder mehr gesunde Selbstbestimmung zu erleben.
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Erwähnt:
SPIEGEL Selbsttest zum Körpergefühl
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Mein Buch “Mental health matters”
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Transkript anzeigen
00:00:00: Jedes Nein fühlt sich wie ein Mini-Herzinfarkt an.
00:00:03: Dann spiele ich in Gedanken den netten Roboter, der alles tut um Konflikte zu
00:00:07: vermeiden.".
00:00:07: Das kommt von Laura P., wenn du hier zuhörst.
00:00:10: Danke für diesen super treffenden Kommentar!
00:00:13: Ist genau das was da passiert?
00:00:14: Dass man etwas geführt sobald ich vielleicht sage, nee eigentlich will ich es nicht oder auf mich höre dass man dann wirklich riskiert, dass man Konflkte haben könnte oder eben die Beziehung gefährdet ist.
00:00:26: Und teilweise ist es wirklich sogar so extrem, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr kennen oder einfach gar keinen Zugang mehr dazu haben.
00:00:35: Also ein bisschen wie wenn du selber einen WLAN-Netz bist und dein eigenes Passwort vergessen hast und nun nach den Netzen von anderen Menschen suchst.
00:00:44: scanen, dann permanent die emotionale Stimmung von anderen.
00:00:48: WLAN sucht andere Netzwerke aber eben nicht das eigene und es kann natürlich sehr stark irgendwann zu einer Schieflage führen.
00:00:59: Herzlich willkommen im gesundarbeiten Podcast mit deiner Lieblingspsychologin für alle Themen rund um mentale Gesundheit im Job und im Alltag.
00:01:08: ich bin Eva schön dass du wieder eingeschaltet hast.
00:01:11: Das Thema heute, People-Pleasing ist ein Communitywunsch gewesen.
00:01:15: Ihr habt es mir nämlich mehrfach geschrieben, dass ihr es euch wünscht und da gehe ich natürlich sehr gerne drauf ein.
00:01:21: Also people-pleasing!
00:01:23: People-pleaser sind ja Menschen die oft sehr freundlich sind, sehr nett, sehr hilfsbereit und dabei ihre eigenen Bedürfnisse sehr stark zurückstellen.
00:01:34: Und jetzt kann man sich ja fragen, naja okay wir alle haben hier irgendwie schon mal Ja zu etwas gesagt und irgendwie sehr nett gelächelt wo wir eigentlich innerlich nur Nein geschrien haben.
00:01:44: Da gehe ich heute natürlich auch darauf ein, wie erkenne ich denn überhaupt dass ich nicht einfach nur mal nett bin und vielleicht mal gegen meine Bedürfnisse gehe sondern wirklich einen voll gewassener People-Preser bin?
00:01:56: Wo das herkommt, gucken wir es natürlich auch an.
00:01:58: Und wie wir's ändern können und mit der Sorge umgehen können ... Das haben People-Bleasern sehr häufig, dass sie vielleicht egoistisch wirken könnten, wenn Sie doch mal Nein sagen oder Ihre Bedürfnisse nach vorne stellen.
00:02:10: Wir schauen auch noch mal nach, wie ist das eigentlich im Job?
00:02:12: Weil da ist es ja noch ein bisschen kniffliger, weil andere soziale Regeln gelten.
00:02:18: Faktisch gibt es einfach so Weisungsbefugnisse.
00:02:21: Da kann man nicht immer sagen, mein Bedürfenes ist aber grade eine andere ... Also da gehen wir heute auch drauf einem.
00:02:28: Bevor wir gleich anfangen, möchte ich euch noch ganz herzlich einladen zu einem kostenlosen Live-Webinar mit mir am Mittwoch den achten Juli um dreizehn Uhr.
00:02:37: Wir hören uns ja hier immer nur und sehen uns nie!
00:02:40: Das heißt da haben wir endlich mal die Gelegenheit dass wir uns live sehen können.
00:02:45: Ich werde da eine ganz große Frage diskutieren nämlich sehe ich das bei sehr ambitionierten und auch sehr leistungsstarken Menschen immer wieder Dass sie wirklich sehr zerstrebig sind auf die eigene Gesundheit, dass sie irgendwie viel auch gut auf ihre Schlafroutinen achten und wirklich alles geben so um ihre Gesundheit gut in Balance zu halten.
00:03:05: Und richtig viel schon tun und auch sehr viel richtig machen!
00:03:09: Und trotzdem fühlen die sich vielleicht trotzdem manchmal ausgelaut, die fallen irgendwie ein alte Muster zurück oder die schalten vor allen Dingen nie so richtig ab und merken einfach so irgendwie.
00:03:20: manchmal bin ich trotzdem einfach total ko, obwohl ich jedoch eigentlich alles befolge.
00:03:25: Und im Webinar geht es genau darum, warum ist das denn eigentlich so?
00:03:29: Wo haben wir da vielleicht noch nicht hingeschaut?
00:03:31: und was hilft dann auch dagegen, dass sie wirklich abschalten können, dass wir eine Erholung haben die in der Tiefe gereift.
00:03:38: Es gibt nämlich eine komplett unterschätzte Ebene, die die meisten Menschen nicht angehen und vor allen Dingen auch nur weil's ihnen gar nicht bewusst ist.
00:03:44: und genau darauf gehe ich ein.
00:03:47: Also eine Stunde kommen wir zusammen.
00:03:49: Am Mittwoch, den achten Juli um dreizehn Uhr.
00:03:51: meldet euch gern an.
00:03:52: das ist komplett kostenlos.
00:03:53: ich würde mich so freuen.
00:03:54: einige von euch dazu sehen den link dazu.
00:03:57: den packe ich gerne in die show notes und freue mich sehr wenn ihr euch anmeldet.
00:04:01: Und noch ein hinweis gleich hinterher am achtzehnten september startete mein healthy energy sechswöchiges live online intensiv programm.
00:04:10: Das ist für menschen gedacht die fortgeschrittene Berufserfahrung haben, also keine einen Berufseinsteiger sind vor allen Dingen.
00:04:19: Solche, die wirklich lieben was sie tun.
00:04:21: Die auch gerne ihre Arbeit machen und sich vor allen Dingen ein System aufbauen wollen indem Sie eben wirklich das langfristig weitermachen können aber mit dem Blick auf Gesundheit weil das ist ja oft das was dann doch irgendwann immer leidet.
00:04:34: und genau da schauen wir ganz intensiv hin.
00:04:37: Wir haben jede Woche Live Calls hier machen sehr tiefe psychologische Übungen.
00:04:41: wir arbeiten in kleinen Gruppen an gemeinsamen Challenges und Zielen.
00:04:45: du triffst gleichgesinnt Erweitern, kriegst du Workbook also volles Programm.
00:04:51: Intensivprogramm und der Name ist Programm.
00:04:54: Und auch da könnt ihr euch gerne jetzt schon auf die Warteliste setzen.
00:04:57: Da packe ich auch gerne alle Infos zu in den... In die Show-Node so!
00:05:02: Dann gehen wir mal rein ins Thema.
00:05:04: Also people pleasing, was ist das überhaupt?
00:05:08: Es bedeutet erst mal so viel übersetzt wie Menschen zufriedenstellen.
00:05:12: Man möchte sein Gegenüber immer glücklich machen und zufriedensstellen, man möchte es ihm recht machen oft aus einer Angst dass man abgelehnt werden könnte, dass man vielleicht aus einer Gruppe ausgeschlossen ausgegrenzt oder mit Konflikten konfrontiert werden könnte.
00:05:28: Und eine Person, eine Followerin von mir, das mal unter deinem Beitrag geschrieben ist, fand ich extrem treffend.
00:05:33: Sie hat gesagt, jedes Nein fühlt sich wie ein Mini-Herzinfarkt an!
00:05:37: Dann spiele ich in Gedanken den netten Roboter der alles tut um Konflikte zu
00:05:41: vermeiden.".
00:05:41: Es kommt von der Laura P., also Laura wenn du hier zuhörst danke für diesen wirklich super treffenden Kommentar.
00:05:47: Ist genau das, was da passiert.
00:05:48: Dass man etwas geführt sobald ich vielleicht sage, nee eigentlich will ich es nicht oder auf mich höre dass man dann wirklich riskiert, dass man Konflikte haben könnte oder eben die Beziehung gefährdet ist.
00:06:00: und teilweise ist das wirklich sogar so extrem, dass Menschen ihre eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr kennen oder einfach gar keinen Zugang mehr dazu haben.
00:06:09: Also so ein bisschen wie wenn du selber einen WLAN-Netz bist und dein eigenes Passwort vergessen hast, nun nach den Netzen von anderen Menschen suchst.
00:06:18: dann permanent die emotionale Stimmung von anderen.
00:06:22: WLAN sucht andere Netzwerke, aber eben nicht das eigene und es kann natürlich sehr stark irgendwann zu einer Schieflage führen.
00:06:29: Wichtig?
00:06:30: Das ist keine Krankheit!
00:06:32: Es ist ein Verhaltensmuster, aber es ist keine Krankheit.
00:06:35: deswegen gibt es auch leider keine Zahlen dazu wie weit verbreitet das ist, aber das ist mir hier wichtig an der Stelle nochmal zu sagen Dieses Verhaltensmuster, das beobachtet man sehr oft wirklich über ganz viele verschiedene Lebensbereiche hinweg.
00:06:49: Also wenn du wirklich überall versuchst für gutes Wetter zu sorgen, dann ist das wahrscheinlich eher ein Muster Pipipleasing.
00:06:58: Wenn du aber jetzt nur deinem Chef gegenüber total volksam und total zuvor kommen bist, dann bist du nicht sofort ein Pipipleaser.
00:07:06: Da kann auch eine sehr spezifische Dynamik dazwischen dahinter stehen.
00:07:12: Was jetzt sehr türkisch ist, vor allen Dingen im Arbeitskontext ist das sehr viele besonders leistungsstarke Menschen oft gar nicht merken dass sie tatsächlich People Pleasing betreiben weil das beruflich oft auch belohnt wird.
00:07:28: also zum Beispiel wird man dann gelobt weil man so teamfähig ist also vor allem wenn man dem vielleicht unkompliziert ist und sehr anpassungsfähig ist, vielleicht weil man immer erreichbar ist für andere und immer auf die Anliegen von anderen eingeht.
00:07:45: oder weil man vielleicht ganz besonders viel so emotionale Care-Arbeit übernimmt.
00:07:50: Ach, du bist immer so ein Sonnenschein, ne?
00:07:52: Ganz typische Aussage!
00:07:54: Man ist dann vielleicht so'n bisschen so'nn emotionaler Manager, eine Managerin um die Stimmung im Team zu regulieren oder versucht die ganze Zeit so die Stimmung hochzuhalten damit es bloß nicht in andere Richtungen geht und versuchst, ähm... ...andere emotional aufzufangen.
00:08:06: Und das können Zeichen sein, dass das Pipi-Pleasing dahinter steht Ist einfach schwierig, weil am Job wird man natürlich ganze Zeit dafür belohnt.
00:08:15: Man neigt eher dazu, das auch weiter so zu machen.
00:08:17: Weil man natürlich gerne dafür gelobt wird.
00:08:21: Was sind Anzeichen, um aus dem Job rauszugehen und wirklich über alle Lebensbereiche hinwegzugucken?
00:08:27: Es kann sein, dass du wenn du ein Pippe-Ploser bist sehr häufig ja sagst auf Kosten von deinen eigenen Bedürfnissen oder deiner Belastung.
00:08:37: Oder ganz schnell sagst, kein Problem!
00:08:39: Tisch ist schon komplett voll.
00:08:40: aber natürlich, das mache ich noch gar kein Problem.
00:08:44: Oder was vielleicht auch passiert ist, dass du manchmal Themen bei denen du das so ein bisschen Bauchschmerz und bisschen Grummelgefühl hast.
00:08:50: Vielleicht ansprechend willst.
00:08:52: aber wenn das gegenüber da vielleicht nicht sofort eingeht oder nicht so sensibel damit umgeht dann sagst ach es eigentlich nicht so wichtig.
00:08:58: Ach schon okay kommt nicht die Rede wert!
00:09:01: Auch ganz typisch... Wenn du selber Vorschläge einbringst und so das Gefühl hast, oh, dann gegenüber geht da jetzt nicht sofort drauf ein.
00:09:09: Dann nimmst du das ganz schnell wieder zurück damit du da bloß nicht in den Konflikt laufen könntest.
00:09:16: Du versuchst vielleicht auch dich ständig abzusichern.
00:09:19: also war das so in Ordnung?
00:09:20: Ist das okay so?
00:09:22: Kannst du mir mal kurz sagen, war das echt ... War das komisch?
00:09:26: Dass man so eine Übererklärung geht wenn etwas nicht ganz... glatt gelaufen ist, dass man einen ganz viel Kontext versucht zu geben.
00:09:33: Und auch im Nachhinein bestimmt ganz oft grübelst ob die Aussagen okay waren wie du sie getätigt hast das ob vielleicht den Verhalten okay war ob du jemandem vor dem Kopf gestoßen haben könntest.
00:09:44: ach da hat jemand die Stürme merkwürdig gerunzelt.
00:09:47: war das jetzt wegen dir?
00:09:48: also vielleicht überinterpretierst du manchmal auch Situation wo andere dir sagen ach komm leg bei Seite kann ich so wild Und auch ganz typisch, dann geh ich später noch mal drauf ein.
00:09:58: Wir fühlen uns da wirklich ganz oft schuldig wenn wir irgendwas brauchen oder fordern oder wir entschuldigen unständig für so kleine Nichtigkeiten.
00:10:06: Ach sorry!
00:10:07: Sorry und tut mir leid.
00:10:08: und eigentlich ja wo wir vielleicht gar nichts dafür können passiert das oft bei Pepe bliesern?
00:10:12: Ich spreche jetzt schon von wir hier aber ihr wisst schon was ich meine dass wir uns denn vielleicht oft irgendwie schlecht fühlen wenn wir doch mal etwas einfordern.
00:10:24: Das passiert natürlich alles oft unbewusst und das ist überhaupt nicht ungewöhnlich, weil es ja ein jahrelang erlerntes Muster ist.
00:10:35: In der Folge kann das dazu führen dass Menschen das natürlich sehr viel ausnutzen also dass sie dir vielleicht auch alle möglichen Sachen und Aufgaben und Dinge geben und du es einfach nur freundlich abnächst und sagst na klar kein Problem mache ich und das zieht natürlich dann manchmal auch gewisse Menschen an Und dass man sich da manchmal dann auch so machtlos und unterlegen fühlt, das man dem ausgeliefert ist.
00:10:59: Was übrigens sehr interessant ist bei Peoplepleasern, gerade wenn die eben auf Menschen treffen, die das ein bisschen ausnutzen, ob jetzt bewusst oder unbewusst sind, sogenannte Kollusionsbeziehungen ... Das ist ein Begriff, der kommt eigentlich aus der systemischen Psychologie.
00:11:13: Das sind oft so ja sehr koabhängige Beziehungen.
00:11:16: Da gibt es so eine ja unbewusste ... Übereinkunft, die beiden Seiten etwas gibt was sie jeweils im anderen finden.
00:11:26: Ich versuche das mal zu erklären.
00:11:27: also für Pipeplisar wenn Sie jetzt jemanden zum Beispiel vor sich haben der vielleicht extrem direkt ist die Person eher ein bisschen runterspielt, gar nicht auf die Bedürfnisse dieser Person achtet.
00:11:40: Aber trotzdem immer wieder sagt, ach so toll, dass du mir da hilfst und du bist einfach die Beste oder du bist mein Sonnenschein und du kriegst alles immer so easy hin?
00:11:49: Dann hat das natürlich die Vorteile für den Peoplepleaser, dass die Person ja nicht abgelehnt wird, also dass sie sich erst mal angenommen fühlt und dass ihr auch ganz wie Anerkennung bekommt für die Hilfsbereitschaft, für die Rücksichtnahme usw.
00:12:03: Und für den Partnern, der da vielleicht dann eher ein bisschen dominanter ist hat das dann den Vorteil dass diese Person ja viel Anpassung bekommt vom People Pleaser und sich vielleicht auch ein Stück weit überlegen fühlt.
00:12:17: Das kann dazu führen, dass diese Beziehung eine sehr feste Beziehungen wird weil jeder was einen anderen bekommt, was er jeweils braucht um sich gut zu fühlen.
00:12:24: People Pleasers bekommt Anerkennung, der Partner bekommt eine gewisse Überlegenheit und das führt zu sehr, sehr festen Beziehungen.
00:12:33: Und deswegen sind die manchmal auch extrem schwer aufzubrechen.
00:12:36: Das passiert übrigens ja oft bei Paaren, wo man von außen denkt so, hey, die sind so gegensätzlich!
00:12:41: Wie sind die denn zusammengekommen?
00:12:43: Und es ist eben sehr oft weil dahinter eine sogenannte Kollusion steht, dass man ihm jeweils anderen etwas findet was man selbst sehr stark braucht.
00:12:53: Okay, also kleiner systemischer Exkursende.
00:12:56: Es ging ja eigentlich um die Folgen – wir haben die Folge auf der Beziehungsebene und der Dynamik – dann haben wir natürlich auch die Folge dass Menschen potenziell sehr belastet sein können oder sogar in der Depression rutschen, Burnout rutschen weil sie eben gar nicht mehr den Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen haben brauchen, kann auch dazu führen dass man sich sehr stark entfremdet und sich sehr isoliert fühlt von anderen.
00:13:22: Elisabeth Parker hat da mal sehr schön gesagt das die einzig falsche Sache daran ist alle zufriedenstellen so wollen, dass immer am Ende eine Person gibt die dabei unglücklich bleibt und das ist natürlich der.
00:13:33: Die People Pleaser kleiner Disclaimer noch muss nicht unbedingt nur etwas Schlechtes haben.
00:13:41: Wie mit vielen Eigenschaften kann man darin natürlich auch sehr viel sehen, was eigentlich auch sehr positive Dinge sind – gerade eben für Beziehungen.
00:13:48: Das sind meistens Menschen die haben eine ganz starke Empathie, die sind sehr zugewandt, die können extrem schnell spüren, was andere Menschen brauchen und haben eine sehr hohe soziale Intelligenz.
00:14:01: Ja, finde ich auch immer gut daran jetzt nicht nur einmal erst mal sofort etwas Schlesches zu sehen!
00:14:05: Aber es kann eben in etwas Schlechtes kippen.
00:14:09: Also, wo verläuft denn da überhaupt die Grenze zwischen?
00:14:13: hey ich komme anderen entgegen?
00:14:15: Ich bin freundlich!
00:14:16: Ich bin zuvorkommend einfach so und people pleasing in der reinsten Reihenform ab wann wird's dann überhaupt ungesund?
00:14:25: Bei Pipi-Pliesern ist das oft so, dass die schon erste Körpersignale haben.
00:14:29: Dass sie schon merken.
00:14:30: ich habe einen Bauchkrummeln und vielleicht Spannungen in bestimmten Körperteilen.
00:14:34: Ich hab irgendwie immer so ein Druck oder ich meide Augenkontakte auch ganz typisch.
00:14:38: Ich gucke nach unten viel oder ich hab häufig Kröll Bei einem freundlichen Helfen, wo ich einfach sage, na klar helfe ich dir kein Problem.
00:14:46: Dann ist es mehr ein.
00:14:48: Ich möchte also mir eine Aktion.
00:14:50: Ich möchte dir gerne helfen.
00:14:51: als jetzt eine Reaktion auf.
00:14:53: Oh Gott was denkt die Person wenn ich ihr jetzt nicht helfe?
00:14:56: Ja und bei Pipi Blisern das ist auch oft so dass sie eigentlich sagen hey manchmal weiß ich gar nicht so richtig mehr was sich eigentlich will.
00:15:05: ganz zentral um das gut zu unterscheiden is Stell dir die Frage, ob du dich dazu in der Lage fühlst, dass du eine Bitte von jemandem wirklich ablehnen kannst.
00:15:17: Oder ... Ob du wenn du was ablehnest danach in einem total schlechten gewissen Badest und ganz viel Schuldgefühl hast und diese Situation noch ewig im Kopf nochmal durchspielst?
00:15:30: Ob du da das Gefühl hast, dass Du innerlich wirklich eine Wahl hast!
00:15:34: Dass Du ne Wahl hast.
00:15:35: ich kann das tatsächlich wirklich ablehnend und dann ist auch okay.
00:15:38: Oder hast du das Gefühl, ich kann das zwar ablehnen aber dann geht es mir richtig miserabel danach.
00:15:43: Das heißt, du kannst dich auch mal reflektieren und ich frage, naja wo?
00:15:48: in meinem Alltag oder vielleicht vor allen Dingen Arbeitsalltag sage ich eigentlich nicht aus einer Überzeugung heraus ja sondern wo sage ich aus der Angst heraus ja weil ich jemanden enttäuschen könnte oder die Harmonie gefährden könnte und innerlich eigentlich das Gefühl habe eigentlich keine Wahl.
00:16:05: Das können sehr starke Anzeichen für Pipiopleasing sein Um zu wissen, wo wir da ansetzen können um das zu verändern.
00:16:11: dieses Muster hilft es finde ich total erstmal zu verstehen.
00:16:15: Wo kommt das her?
00:16:16: Warum versuche ich denn überhaupt die ganze Zeit es allen rechtzumachen.
00:16:21: und Einerseits ist es natürlich wie so oft die Kindheit, also das ist auf jeden Fall ein erlerntes Verhaltensmuster.
00:16:31: Also zum Beispiel wenn deine eigenen Bedürfnisse oft nicht so richtig ernst genommen wurden dann hast du dich sehr, sehr oft angepasst.
00:16:38: Also hör mal auf mit deinem Gejama!
00:16:40: Du machst immer nur Probleme, dann hört man damit auf und versucht angepasste zu sein.
00:16:45: oder auch Was passieren kann, dass wenn Eltern ihre eigenen Gefühle nicht so gut regulieren können dann... sehen Kinder sich ja sehr, sehr oft selber zuständig und versuchen eben besonders nett, besonders freundlich zu sein.
00:16:58: Weil sie denken naja wenn ich jetzt nett bin dann ist irgendwie der Papa die Mama auch wieder froh und glücklich und deswegen versuchen sie besonders brav besonders pflegeleicht zu sein kein Aufwand zu machen ganz besonders dann wenn eben ihre Bezugspersonen ja sehr leicht kränkbar sind sehr leicht reizbar sind.
00:17:18: Das heißt, wir versuchen quasi so eine Überkompensation zu gehen und sind dann eben besonders lustig oder besonders nett.
00:17:24: Weil man immer dieses Gefühl hat als Kind, hey ich bin eigentlich zuständig für die Stimmung hier im Raum.
00:17:30: Es ist immer ne Rollenumkehr, die da stattfindet also eine emotionale Parentifizierung.
00:17:35: Die Emotionen werden quasi instrumentalisiert und die Rollen werden umgekehrt und das Kind fängt an sich um die Gefühle der Eltern zu kümmern.
00:17:45: Was auch noch passieren kann, was ich noch wichtig zu nennen ist das man in der Kindheit und es gibt immer ein Stück weit aber sehr viel so eine bedingte Zuwendung bekommt.
00:17:55: Also wenn du jetzt schön ruhig bist dann habe ich dich lieb!
00:17:59: Die Anpassung gibt einem in dem Moment die Sicherheit dass man wirklich gemocht wird, die Beziehungs-Sicherheit oder eben auch, dass man sagt hey was man zum Beispiel mitbekommen hat.
00:18:11: Hey mein Vater der ist immer total gestresst und nur wenn ich brav bin dann bekomme ich die Nähe.
00:18:16: Wenn du schön ruhig bist dann habe ich dich lieb.
00:18:18: das kann einfach auch sehr oft passieren.
00:18:20: Das sind so die Ursprünge in der Kindheit.
00:18:23: andererseits gibt es aber auch noch die gesellschaftliche Prägung.
00:18:27: Das ist bei Frauen tendenziell häufiger weil die gesellschaftlichen Erwartungen nicht ernst genommen werden von bestimmten Gefühlen bei Frauen definitiv häufiger vertreten ist.
00:18:40: Also zum Beispiel gibt es auch unendlich viel Forschung dazu, wenn man zum Beispiel medizinische gesundheitliche Beschwerden hat, dass die oft nicht so ernst genommen oder fehlinterpretiert werden.
00:18:49: Frauen neigen insgesamt mehr zur sogenannten Soziotropie.
00:18:54: Das ist ein bisschen sperriges Wort aber das Bedürfnis danach anerkannt zu werden und sich zugehörig zu fühlen.
00:19:03: Also sie passen sich einfach eher an, um zum Rudel dazu zu gehören auch weil sie einfach schneller Gefahr laufen ausgeschlossen zu werden.
00:19:12: deswegen gibt es eben auch die gesellschaftliche Ebene die wir damit berücksichtigen müssen Und deswegen fühlt sich eben auch Nein sagen oft extrem unangenehm an, gerade für Frauen.
00:19:23: Die fühlen sich dann sofort anstrengend wenn sie Grenzen setzen.
00:19:26: und wenn wir mal bedenken wo das jetzt Ganze herkommt Kindheit und Gesellschaft Dann ist eben diese Ablehnung dieser Ausschluss immer eine potenzielle Gefahr die die ganze Zeit mitläuft.
00:19:38: Also es ist wie so ein ständig die ganzzeitiger Ein ganz ständiger Sowieso einen schwellende Alarmzustand.
00:19:47: Da habe ich übrigens eine megainteressante Studie zugefunden und zwar Menschen, die generell Weniger seltener widersprechen, zeigen oft – das ist ja ganz typisch – die zeigen oft eine stärkere Gehirnaktivierung beim Widersprechen.
00:20:04: Und sie widersprechen langsamer als solche Menschen, die eben eher häufiger dazu neigen zu widersprechend.
00:20:11: Das heißt wenn das Gehirne eine stärker Aktivierung hat und wenn Sie langsame widersprächen heisst es auch dass es sich deutlich mehr Aufwand kostet!
00:20:21: Es ist für sie deutlich ungewohnt.
00:20:22: Das ist also nicht nur so ein subjektives Gefühl, sondern das kann man tatsächlich im Gehirn messen, fand ich mega interessant!
00:20:31: Wenn wir das jetzt mal in den Alltag übertragen, was mit Menschen passiert für die widersprechen Anstrengender ist.
00:20:36: Für die es mehr auffand kostet ja dann ist natürlich so dass wir in vielleicht kritischen Entscheidungssituationen oder so sozialen Situationen vielleicht deutlich eingeschränkter reagieren weil wir nicht mehr so autonom entscheiden.
00:20:50: wir orientieren uns nicht mehr zu stark an unseren eigenen Wünschen und Bedürfnissen sondern gucken mehr danach.
00:20:55: okay wo zum Beispiel die meiste Zustimmung ich mache das was andere machen oder wo kann ich die soziale Anpassung sicherstellen.
00:21:03: Und das kann natürlich auch gerade vielleicht in Führungsrollen, wo du eben manchmal auch entscheiden musst entgegen der Mehrheit oder was die Mehrheit sich wünscht sehr kritisch sein.
00:21:13: Wie können wir das jetzt also üben?
00:21:14: Dass wir mehr auf das achten, was wir wollen.
00:21:17: Was unsere Bedürfnisse sind und auch mal aktiv Grenzen setzen vorweg.
00:21:22: ich empfehle euch an der Stelle ganz stark meine folge zum thema grenzensetzen und nein sagen die vor kurzem erschienen ist.
00:21:28: es verlinke ich euch auch gerne nochmal in den show notes.
00:21:30: ja Der Kern bei people pleasing isst dass people please er ja nie gelernt haben Das Beziehungen stabil bleiben wenn sie nicht permanent andere Zufriedenstellen, permanent leisten, permanent freundlich nett zu vorkommen sind.
00:21:45: Und dagegen anzukommen, da würde ich jetzt nicht sagen hey versuch mal richtig hart durchzugreifen und Nein zu sagen.
00:21:51: nein es geht um Mikrogrenzen.
00:21:54: erstmal in ganz winzig kleinen Schritten vorangehen Bedeutet erst mal, dass man vielleicht diesen ersten Impuls – ach, kannst du das noch schnell übernehmen?
00:22:03: Ja klar!
00:22:04: Nicht sofort nachgehen.
00:22:06: Kurz abwarten.
00:22:07: Mini-Pause machen.
00:22:09: Erstmal dazwischenpacken.
00:22:10: hey ich prüfe mal kurz meine Kapazitäten.
00:22:13: oder wirklich sagen danach ich kann das heute nicht mehr sauber leisten.
00:22:16: was ich da sehr gerne mag ist das Inga-Prinzip.
00:22:19: es sind Akronymen.
00:22:20: INGA steht für Interesse.
00:22:24: Nein Grund und Alternative.
00:22:27: Also Interesse signalisieren, hey danke dass du dabei an mich gedacht hast nein sagen ich kann das heute nicht mehr gut leisten.
00:22:35: Grund nennen weil ich habe das und das gerade zu tun und es ist dringlicher ohne Alternative nennen.
00:22:40: aber ich kann dir helfen am Donnerstag mich irgendwie deine Viertelstunde mitzubefassen.
00:22:45: auch da hab' ich eine Erfolge zum Thema Nein sagen viel drüber gesprochen.
00:22:49: Es geht da sehr, sehr viel um das Mindset dahinter.
00:22:53: Auch zu lernen, hey diese Grenzen sorgen dafür dass man selber natürlich lernt, dass die Beziehung stabil bleibt und auch das habe ich in der Folge zum Thema Grenzensätzen genannt.
00:23:04: Grenzen sind immer dafür da, dass eine Beziehung erhalten bleiben kann.
00:23:08: Erst durch die Grenzen wissen wir ganz genau wofür steht denn diese Person?
00:23:12: Wofür steht sie nicht?
00:23:13: Was kann ich die fragen und was kann ich sie nicht fragen?
00:23:15: Ich habe auch den Metapher genannt, das ist wie so ein Türsteher bei dem du sagst hey meine Öffnungszeiten von dann bis dann und davor und danach kommt hier keiner durch.
00:23:26: Und gesunde Beziehungen brauchen diese Grenzen.
00:23:29: Die brauchen diese Öffnungseiten und durch kleine Experimente mal so was minimal eigenes einbringen, meine kleine mini grenzlichen oder einfach mal kurz pausieren bevor man sofort ja sagt das ist schon alles eine kleine übung um vom pipi pleasing sich weg zu bewegen und vielleicht mal einfach sagen hey ich würde lieber dahinten an dem tisch sitzen und nicht an diesem hier.
00:23:51: Oder mir wäre dienstag ehrlicherweise lieber würde es für dich auch gehen und versuche da wirklich keine Weichspüler Sprache zu verwenden.
00:24:00: Sorry, ganz kurz nur.
00:24:01: also ich würde ja... Ich weiß es jetzt vielleicht ungünstig aber oder ist vielleicht eine dumme Frage.
00:24:06: Versuch ganz neutral zu sprechen!
00:24:09: Ich habe dazu ne Frage und sehe das anders.
00:24:11: Ich möchte einen Alternativvorschlag einbringen.
00:24:14: Also ganz bodenständige Sprache Und dabei unbedingt immer auch die eigenen Körpersignale wahrnehmen, um einfach diesen eigenen Bedürfnissen wieder mehr auf den Grund zu gehen.
00:24:24: Erstmal sich zu fragen, hey merke ich das denn eigentlich?
00:24:26: Was dich gerade will?
00:24:27: Merke ich es wenn ich gestresst bin?
00:24:29: Merk ich das wenn ich vielleicht eine Verletzung habe?
00:24:32: Spüre ich das, wenn mein Atem schnell ist, langsam is'?
00:24:36: Es gibt ein paar sehr, sehr schöne kleine Selbsttests zum Körpergefühl vom Spiegel.
00:24:44: Übrigens das verlinke ich auch sehr gerne da kann man selber prüfen in welchen Bereichen habe ich dann wirklich ein gutes Körpergefühle wo ist es vielleicht doch ausbauffähig und dazu kann man auch super so ganz kleine Übungen machen dass man zB Ja, immer zu jedem Essen in drei Tagesabschnitten um sich jetzt nicht extra das noch so merken zu müssen.
00:25:02: Immer zum Essen mal ganz kurz fragt hey dreißig Sekunden Augen zu wo spüre ich denn gerade was in meinem Körper?
00:25:08: Sich gar nicht so zu zwingen aber was heißt das jetzt genau und wie muss ich darauf jetzt eingehen?
00:25:12: sondern einfach nur wofür fühle ich grade?
00:25:14: was ist da irgendwas grad sehr präsent oder weniger?
00:25:19: Es muss nicht sofort immer gleich in konkreten Situationen passieren, wo man mit anderen Menschen ist die irgendwas von einem wollen.
00:25:25: Sondern es geht erst mal darum das eigene Körpergefühl und den Bezug zu sich selbst und der eigenen Wahrnehmung wieder herzustellen.
00:25:32: Und da braucht man erstmal noch gar nicht andere Menschen drum herum.
00:25:37: Wenn man jetzt doch dann irgendwann andere Menschen eingebunden hat also weil man eben vielleicht mal das Inga-Prinzip angewendet hat und gesagt hat ne sorry geht nicht aber dann kann ich dir helfen Das ist total normal, dass da wahrscheinlich Schuldgefühle hochkommen.
00:25:53: Dass man vielleicht auch mal eine Enttäuschung bei anderen auslöst.
00:25:55: Na klar!
00:25:56: Weil die das von dir gar nicht anders kennen, ne?
00:25:58: Die haben hundertfünfwürzigmal gefragt hey kannst du das schnell machen und du hast hundertvünquenzigmal ja gesagt.
00:26:04: Und wenn du jetzt beim Hundertsextenfort siehst ein Mal sagst ey nee sorry geht nicht, dann ist es natürlich erst einmal so.
00:26:09: höh hab ich das irgendwie nicht mit gerechnet weil auch da läuft ja ein Automatismus ab.
00:26:14: Diese Enttäuschung, die da vielleicht entsteht und die Schuldgefühle, die bei dir entstehen sind ein ganz normales menschliches Gefühl.
00:26:22: Und diese Spannungen dürfen wir manchmal auch mal aushalten lernen!
00:26:26: Was du gerne machen kannst, wenn du solche kleinen Mikromomente mal diese kleinen Mikrogrenzen mal gezogen hast oder auch deine Körpersignale versucht hast, mal wieder besser zu spüren, dann mal ein kleines Tagebuch zuzuschreiben.
00:26:39: Oder anderen einfach davon zu berichten am Abendbrot-Tisch – hey das und das habe ich heute bemerkt!
00:26:44: Versuch da wirklich dir selbst so eine liebevolle Begleiterin, ein liebevoller Begleitter zu sein.
00:26:50: Das dauert immer in Weichen aber das sind einfach alles gute kleine Mikroübungen die sich vor allen Dingen dann festigen wenn man die irgendwo auch nochmal platziert also sei es eben schriftlich in dem Büchlein oder mit Menschen zusammen um selbst noch mal anzuerkennen dass man diesen Fortschritt gerade wirklich macht.
00:27:07: und der Schöne ist ja auch daran wenn man diese Fortschuhte macht dass man oft auch etwas dafür bekommt.
00:27:12: Also man kriegt ja nicht nur die Schuldgefühle und nur die Enttäuschung, sondern man merkt oft noch mal ein ganz neues Freiheitsgefühl.
00:27:19: Man merkt eine Freude, man merken Zugang zu sich selbst und denkt auch krass.
00:27:22: ich kann hier wirklich ne Situation lenken!
00:27:24: Ich kann ja sagen ich möchte lieber an dem Tisch sitzen und nicht an dem.
00:27:28: Und die anderen machen das ja mit und es war überhaupt nicht problematisch.
00:27:31: Also frag dich da auch nochmal so als Reflexion hey wenn ich jetzt nicht die ganze Zeit versuche ist anderen recht zu machen was gewinne ich denn dadurch?
00:27:39: Was kommt dann in mein Leben rein, was positiv ist?
00:27:43: Wenn ich eine sehr schöne Reflexionsfrage habe.
00:27:45: Ja und wenn du diese Schritte ganz klein gehst und so Stück für Stück machst es wird Momente geben da würde es besser funktionieren.
00:27:53: anderen den funktioniert das weniger.
00:27:55: ne Ganz oft schwingt aber auch die Sorge mit naja was ist denn wenn ich mich jetzt irgendwie komplett selber verliere?
00:28:02: wie schaffe ich denn trotzdem weiter empathisch zu sein?
00:28:04: weil ich bin ja ein Mensch der gerne auf andere eingeht.
00:28:08: Nicht dass jetzt andere mich plötzlich total egoistisch plötzlich wahrnehmen.
00:28:12: Kann ich dir auf jeden Fall sagen, Real Talk hat mir sehr viele Menschen begleitet und arbeite viel mit Menschen.
00:28:18: du wirst keine hundertachtzig Gradwendung machen.
00:28:21: also um den Zahn mal direkt zu ziehen Pipiplieser, die einst sehr starkes Pipi-Pleasing hatten.
00:28:28: Wenn wir das jetzt mal wie ein Spektrum sehen von grünen gar keinen Pipi Plesing bis rot maximales Pipi Pleasing dann landest du vielleicht irgendwann im gelben Bereich, irgendwann tatuschierst du vielleicht mal den grühen Bereich aber Du wirst keine hundertsachzig Gradwendung machen.
00:28:42: Das ist so fest drin Programmiert und es soll ja gar nicht so eine Dauna jetzt sein Und dem motivieren sie an sondern eher so hey du musst dir keine Sorgen machen dass du egoistisch wirkst.
00:28:50: wenn du sagst du willst in einem anderen Tisch sitzen oder hey dir ist Dienstag einfach lieber ganz normale Äußerungen von dem Bedürfnis, da wirkst du überhaupt nicht egoistisch.
00:29:01: Und gerade wenn Du diese Ängste hast dann verlierst Du Dich ja auch wieder in diesen ganzen Gedanken!
00:29:06: Ich bin ja mein großer Fan davon einfach erstmal zu machen kleine Experimente was im Alltag mal probieren.
00:29:13: Einfach in diesen kleinen Experimentiermodus gehen, sich da gar nicht so viel Druck zu machen vielleicht eben auch Menschen aus dem Umfeld einzubeihen und dann immer wieder mal neu zu schauen hey wie läuft es denn gerade mit einer gewissen neugierigen Art und Weise.
00:29:26: ja dieses Neulernen im Tun das ist zentral.
00:29:30: Und auch nochmal hier gesagt, und das habe ich jetzt wirklich einen ganz tollen Beitrag mal der Lesen von Nina Straßner.
00:29:38: Sie ist Aufsichtsrettin bei SAP.
00:29:42: Nicht jede Form von Anpassen und vielleicht nach Mitfühlen zu sein, nachgiebig zu sein ist sofort pathologisch.
00:29:54: Gesellschaftliches Zusammenleben braucht auch Rücksichtnahme.
00:29:59: Nina Strassen hat mal geschrieben.
00:30:00: Ich lese euch ganz kurz vor, weil ich das so treffend fand!
00:30:03: Es ist mir grundsätzlich viel zu wenig Peep-A-Pleasing in der Welt unterwegs und es zu verbiegen um anderen zu gefallen klingt vielleicht erstmal negativ.
00:30:12: aber unser verhärtestes Verhalten oder unsere verhärzteten Routinen anzupassen damit's an deinen Gut geht kann auch etwas Gutes haben ja?
00:30:20: Es mag vielleicht eine Utopie sein Wenn wir das tun, dann handeln wir zumindest mit dem Ziel des Wohlergehens von anderen.
00:30:29: Und bedeutet einfach so viel wie hell.
00:30:31: eine Gesellschaft, wie wir zusammen leben sollte natürlich auch am Wohl ergehen von anderen und vielen Menschen interessiert und orientiert sein ja?
00:30:41: Wir müssen das nicht sofort verteufeln!
00:30:44: Es gibt schon soviel Egoismus in der Welt und ich finde es ist echt noch mal ein schöner Gedanke.
00:30:47: zum Abschluss ist dann ein Problem, wenn man selber den Kontakt zu sich selbst verliert und komplett bedürfnislos in der Welt herumschwebt.
00:30:58: Und dadurch vielleicht potenziell eine Erschöpfung oder eine psychische Erkrankung rutscht.
00:31:02: Aber es ist manchmal wirklich auch gut und förderlich für die Gesellschaft, wenn wir uns mal zurücknehmen und für das Wohle der Gemeinschaft oder der Gruppe tatsächlich sorgen.
00:31:12: Das kann auch etwas sehr Positives haben.
00:31:15: Also das zum Abschluss!
00:31:17: Jetzt bin ich gespannt was ihr daraus mitgenommen habt.
00:31:19: Ihr könnt gerne Kommentare schreiben und natürlich auch gerne eine Bewertung hinterlassen, wenn dir diese Folge gefallen hat.
00:31:25: Super easy auf Spotify!
00:31:27: Ich erkläre euch mal ganz kurz wie das geht.
00:31:29: Und zwar gehst du auf Spotify die App dann gehst Du auf Podcasts oben in den Tabs.
00:31:36: da wählst Du meinen Podcast gesund arbeiten aus und wenn er noch nicht erscheint dann abonnierst Du den auf jeden Fall.
00:31:42: und dann siehst Du ja die Übersicht oben mit dem Cover und dem Titel Ähm, Pünktchen.
00:31:49: Also in Zahnrähtchen oder neben sind drei Pünkchen und auf diesen drei Pündchen da findest du einen Sternen.
00:31:54: das steht Podcast bewerten Und da kannst du mir gerne eine fünf Sterne Bewertung hinterlassen.
00:32:00: Da freue ich mich sehr und auch dass ist sicherlich ein kleiner Beitrag Auch zu dieser Gesellschaft und Ich bin einfach super dankbar um alles was ihr mir hier an Feedback gebt ja also immer gerne melden.
00:32:11: Wie gesagt noch mal die ganz herzliche Einladungen zu meinem Webinar Am Mittwoch den Ich freue mich sehr, euch da zu sehen.
00:32:23: Ihr könnt euch gern mit mir vernetzen auf LinkedIn und Instagram oder auf meiner Website vorbeischauen.
00:32:29: In diesem Sinne ganz lieben Dank fürs Zuhören!
00:32:31: Und dass du heute Zeit in deine mentale Gesundheit investiert hast.
00:32:35: ich bin Eva und sage tschüss bis zum nächsten Mal.
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